Seit einigen Wochen sind wir zuerst Besitzer eines weißen Amazon Echo und konnten uns das Gerät nach kurzer Zeit nicht mehr wegdenken. Warum?

Amazon Echo

Amazon Echo – intelligente Sprachsteuerung über 7 Raumfeld Mikrofone

Wir arbeiten zu Hause und haben uns daher eine schnelle Internetleitung zugelegt. Jetzt war es schon immer unser Steckenpferd, aktuelle Technik zu besitzen und als Star Trek Fan mit einem Gerät zu sprechen „Computer, spiele Hard Rock“ und Alexa spielt Hard Rock. Genial.

Aber eben auch „Computer, leider“ oder „Computer, aus“ und direkt passiert genau das. Alexa ist auch in der Lage, Smart Home zu steuern. Das wird sicher unser nächster Ausbaustand. Jetzt steuern wir Musik, Wettervorhersage

Aber eben auch „Computer Leiser“ oder „Computer aus“ und direkt passiert genau das. Alexa ist auch in der Lage Smart Home zu steuern ( das wird sicher unser nächster Ausbaustand) jetzt steuern wir Musik, Wettervorhersage, bestellungen und Termine, Wecker, Timer per Sprachsteuerung.

Wir haben uns sowohl den Alexa als auch den Dot zugelegt. Seit dem 13.02.2017 ist das Gerät jetzt auch in Deutschland frei ohne Einladung erhältlich (die wir noch benötigt haben).

Jetzt ist Amazon Echo frei erhältlich

Wir haben uns schon nach wenigen Tagen die zweite Einladung bestellt (inzwischen nicht mehr nötig) und haben nun beide Geräte, den Dot und den Echo. Beim Echo (dem großen Gerät) haben wir noch ein wiederaufladbares Akku für darunter gekauft – hier das, was wir verwenden. Den Dot haben wir per Kabel im Wohnzimmer an unsere Anlage angeschlossen. Den nun mobilen Echo nutzen wir in der Küche und im Badezimmer. Funktioniert super.

Die Qualität von Amazon Echo im Selbsttest

Zur Qualität der Geräte: Der Amazon Echo (der große mit Lautsprecher) hat einen guten Sound und taugt als Standalone Gerät, um Musik in einem Raum zu hören. Er kommt allein schon wegen der Größe der Lautsprecher nicht an eine Stereoanlage heran, ersetzt aber ein einfaches Radio im Bad um Welten besser in Qualität und Sound.

Der Amazon Echo Dot (das kleine Gerät) hat einen kleinen Lautsprecher, der aber wirklich nichts Besonderes ist. Er erinnert mehr an einen 10 Euro Radiowecker vom Flohmarkt, aber dafür ist er ja auch gar nicht gedacht. Dieses Teil sollte eigentlich an eine Stereoanlage mit vernünftigen Lautsprechern angeschlossen werden. Genau das haben wir gemacht. Da ist die Qualität dann wieder super.

Unterschiede zwischen Amazon Echo und Amazon Echo Dot

Auch ist es möglich, mobile Lautsprecher, Kopfhörer oder wie in unseren Fall eine Kompaktanlage, die auch in dem Raum steht, über Bluetooth zu steuern. Das geht dann nicht nur so weit, dass Musik läuft, sondern dass eine eingelegte CD mit Sprachbefehlen gesteuert werden kann, also zum Beispiel „Alexa, nächstes Lied“.

Aktivierung Kennwörter von Alexa Keywords

Auf was reagiert Alexa? Folgende Befehle sind aktuell einstellbar:

  • Alexa
  • Amazon
  • Echo
  • Computer

Das bedeutet, jeder kann selbst wählen, ob er sein Sprachsystem mit dem Schlüsselwort „Alexa … tue dies oder jenes“ oder lieber mit „Amazon, tue dieses oder jenes “ zum Leben erwecken will. Wir haben mehreres ausprobiert – auf Alexa ist die Funktion am zuverlässigsten, wenn auch „Computer“ cooler ist 😉 Lässt sich aber über die App in wenigen Klicks selbst verändern.

Skills zur kostenlosen Erweiterung von Amazon Echo und Amazon Echo Dot

Neben den „Bordmitteln“ gibt es noch Skills – diese können kostenlos auf der Webseite dazugeschaltet oder auch abgeschaltet werden. Aktuell gibt es rund 500 deutsche Skills, die mehr oder weniger Mehrwert bieten. Da sind durchaus sinnige Sachen dabei, wie z.B. der Skill für die deutsche Wikipedia oder der Skill der Wirtschaftswoche, Historisches zum aktuellen Tag. Es ist aber auch nicht so Hochwertiges dabei. Es lohnt sich, einmal die Woche die neuen Skills durchzuschauen und ggf. auszuprobieren. Es sind immer wieder nette Sachen dabei, die den Funktionsumfang von Alexa dann erweitern.

Thema mit Sprache Bestellungen aufgeben (bei Amazon): In den USA kam es in einer TV Sendung durch die magischen Worte „Alexa, bestelle…“ zu einer Massenbestellung bei Amazon. Das ist aber ganz einfach zu vermeiden. Zum einen muss kein Kunde die Ein-Klick-Kaufen-Option aktivieren (nur mit dieser kann ich eine Bestellung direkt aufgeben), zum anderen gibt es die Möglichkeit, vor einer Bestellung einen PIN, einen selbst gewählten Zahlencode abzufragen. Das funktioniert so, dass Alexa die Bestellung annimmt, dann aber auf die Bestätigung wartet. Wer derjenige den Code nicht, wird nichts bestellt 😉

So einfach kann man Ärger umgehen. Für uns ist das neue Sprachassistenz-System eine runde Sache und wir nutzen es täglich sehr viel. Einen Bericht über Smart Home werde ich schreiben, sobald ich Erfahrungen damit machen konnte.

Mehr über Alexa gibt es hier – direkt bei Amazon.